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ÜBER UNS

Wenn Bernd Helfrich nicht Volksschauspieler geworden wäre, so hätte er mit ziemlicher Sicherheit die Laufbahn eines Fußball-Profis eingeschlagen. Jedenfalls spielte Bernd Helfrich bis zu seinem Bühnendebüt mit 15 Jahren erfolgreich in den Schülermannschaften des TSV 1860 München und des FC Bayern zusammen mit Franz Beckenbauer. Noch heute steht er in der Freizeit im Tor des legendären
„FC Schmiere". Doch statt professionell zu kicken, entschied er sich beruflich
früh für die Schauspielerei.

Mona Freiberg begann ihre Karriere mit Gesangsauftritten in frühester Jugend. Damals war Ursula Freiberger Schülerin in Krailling bei München. Sie ist seit ihrem sechsten Lebensjahr mit Lisa Fitz, der bayerischen Kabarettistin befreundet.
„Die Lisa hat es immer schon zur Bühne gedrängt, und da hat sie mich quasi mitgezogen", so Mona in einem Fernsehinterview, die sich zusammen mit ihrer Freundin und zwei Gitarren auf die Bretter wagte und als Duo „Mona und Lisa" den ersten Beifall einheimste. Mona ersetzte den Namen Ursula und vom Nachnamen wurde fortan die Endung geopfert. So entstand der Name Mona Freiberg, der mittlerweile im deutschsprachigen Theater einen festen Stand genießt. Einmal vom Beifall berauscht, gab es kein Zurück mehr, auch wenn das Gesangsduo in zwei Soloteile zerfiel.
Bereits 1970 hatte Mona Freiberg ihr erstes Engagement beim Ludwig Thoma-Theater in Rottach-Egern am Tegernsee.

1972 lernte sie Bernd Helfrich kennen. Mona und Bernd spielten im „Komödienstadel" das Stück „Ein Engel in der Hölle". Erst kürzlich, als das Ehepaar zu Gast in der Abendschau beim BR war, erinnerten sie sich an diese Zeit: Monas Eltern saßen im Publikum bei der Premiere und bemerkten bereits unsere Sympathie zueinander, auch dass aus dem „Filmbusserl“ mehr werden könnte und so kam es auch! Im Abendschau-Interview mit Christoph Deumling erzählte Bernd, dass er am nächsten Tag bereits mit Blumen vor Monas Tür stand.
1973 folgte das erste Engagement von Mona beim CHIEMGAUER VOLKSTHEATER.
1975 heirateten Mona und Bernd.
Fortan waren beide für das Theater tätig, ließen aber Fernsehrollen nicht aus.
So kam 1976 Rainer Werner Fassbinder auf Bernd zu und gab ihm die Rolle des Gastwirts Merkl in „Bolwieser“. Es folgten Die Wiesingers, Schafkopfrennen, Irgendwie und Sowieso, Wildbach, Die schnelle Gerdi, Polizeiinspektion 1, Derrick, Tatort,  SOKO 5113, Auf Achse, Forsthaus Falkenau. Bis heute spielt Bernd Helfrich immer wieder in beliebten Serien  wie Der Bulle von Tölz, Rosenheim-Cops und vielen mehr mit.

Als kantige Bäckersfrau Kathi Kreitmeier in Willy Puruckers legendärer BR-Serie Löwengrube von 1987 bis 1991, Meister Eder und sein Pumuckl, Weißblaue Geschichten, Komödienstadl oder im BR-Zweiteiler “Wer Knecht ist, soll Knecht bleiben” spielte sich Mona Freiberg bereits in die Herzen der Zuschauer.
1983 wurde Tochter Kristina geboren. Sie steht seit 2005 mit auf der Bühne und das Talent wurde ihr sprichwörtlich „in die Wiege gelegt“. Seit dieser Zeit ist die gelernte Tierarzthelferin in immer mehr TV-Produktionen zu sehen. Auf der aktuellen Jubiläumstournee in dem Theaterstück „Die Schwindelnichte“ verkörpert sie die Rolle der Mausi, die 1992 in der TV-Aufzeichnung von ihrer Mutter Mona Freiberg gespielt wurde.

1984 übernahm das Ehepaar Helfrich-Freiberg das CHIEMGAUER VOLKSTHEATER von Amsi Kern, der Mutter von Bernd Helfrich.
Ziel war es weiterhin, das Theater auf seinem Erfolgsweg weiterzuführen und es an die Spitze der bayerischen Volkstheater zu bringen.
Beide hatten zu diesem Zeitpunkt durch ihre eigenen Karrierewege als Schauspieler die besten Beziehungen zu Stars wie Erni Singerl, Maxl Graf, Beppo Brem, Hans Clarin und damit die besten Voraussetzungen, um das Theater weiter bekannt und erfolgreich zu machen.
1992 kam der TV-Vertrag mit Sat.1 dazu, der 1995 vom Bayerischen Rundfunk abgelöst wurde. Seit diesem Zeitpunkt ging es steil bergauf, zwei Tournee-Produktionen und 10 TV-Aufzeichnungen mit Publikum pro Jahr (bis heute insg. 150 Fernsehproduktionen) machen in ganz Deutschland das Theater einzigartig und sogar rekordverdächtig!

Kein anderes Theater hatte bundesweit mehr Fernsehpräsenz als das
“CHIEMGAUER VOLKSTHEATER”.

Unermüdlich arbeitet die Familie an der Weiterentwicklung des Theaters und freuten sich riesig, dass sich die Fangemeinde stetig vergrößert.

 

© 2011
Peter Schmitt

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